Besucher:   245725
Ein Klick auf Symbol verrät Information

 

Facebook   YouTube   Instagram   Pinterest

 

Wahlen_2019

 

Katastrophenschutz

 

Maerker Kyritz

 

Kyritz West

 

LOGO Klosterviertel

 

Kyritz 2025

 

Stadtinformationsbroschüre

 

Imagefilm

 

Webcam

 

Netzwerk Gesunde Kinder

 

Sponsoren

 

Defibrillator Sponsoren

 

Ausbildungsinitiative

 

DIE HANSE

 

Historische Stadtkerne

 

Familienwegweiser

 

Kleeblattregion

Brandenburg vernetzt
 
Link verschicken   Drucken
 

Die Kameraden der 1. Löschgruppe schauen auf das Dienstjahr 2018 zurück

Kyritz, den 18.01.2019

Am 11.01.2019 stand die Jahresdienstversammlung der 1. Löschgruppe auf dem Dienstplan. Das vergangene Jahr wurde ausgewertet. Trotz geringer Personaldecke wird das kommende Jahr positiv bedachtet. Der Umbau des Gerätehauses in Rehfeld ist der erste Grundstein dafür.

 

2018 ist Geschichte und es wird Zeit das vergangene Jahr noch einmal zu betrachten. Am Freitag, dem 11.01.2019 um 19.00 Uhr, stand die Jahresdienstversammlung der 1. Löschgruppe, bestehend aus den Ortsteilen Rehfeld, Berlitt und Kötzlin, auf dem Tagesplan. Veranstaltungsort war die Wehr in Kötzlin. Das Dienstjahr 2018 war hierbei ein Schwerpunkt. 19 Feuerwehrleute nahmen an der Veranstaltung teil. Zu den Gästen zählten Bürgermeisterin Nora Görke und Wehrführer Frank Brüggemann an diesem Abend.

 

Das neue Jahr startet für die Kameraden der 1. Löschgruppe positiv. Die lang erwartet Sanierung des Feuerwehrgerätehauses in Rehfeld hat bereits begonnen. Ebenfalls wurde der Bestand und die Ausstattung der Gerätehäuser der angehörigen Wehren ausgewertet. Die Herausforderung der Ausbildung in Sachen „Gefährliche Stoffe und Güter“ (GSG) und die Zusammenarbeit und Unterstützung des Technischen Hilfe- und Gefahrengutvebandes Ostprignitz-Ruppin (THGV OPR) wurden besprochen. Doch auch Schwierigkeiten standen zur Debatte, für die 2019 Lösungen erarbeitet werden sollen. 

 

Mitgliederzahl immer noch großes Thema

Wie auch die Kyritzer Feuerwehr beschäftigt die 1. Löschgruppe ebenfalls die Anzahl der freiwilligen Helfer. „Die geringe Personaldecke macht es erforderlich, zusammen zu arbeiten und wir wollen das auch“, so Wehrführer Frank Brüggemann. Mit derzeit 41 Mitgliedern sind die Wehren der Ortsteile Berlitt, Kötzlin und Rehfeld aufgestellt. Von diesen Kameraden sind 19 aktiv im Dienst und 22 gehören der Alters- und Ehrenabteilung an. Zur Freude alle ist auch eine Frau derzeit einsatzbereit. Gemeinsam können die Helfer viel leisten, wie der Vorfall im November in der Kyritzer Friedensstraße zeigte. „12 Kameraden, jeder wurde eingesetzt und trotzdem waren wir zu wenig“, so Frank Büggemann. Eine gute und vor allem gleich starke Ausbildung aller Feuerwehrleute ist daher ein gewünschtes Ziel.

 

Neben den Problemen gab es auch erfreuliche Themen. Jugendfeuerwehrwart Dirk Preuß aus Berlitt kündigt an, dass seine Jugendlichen auch im Jahr 2019 wieder bei Wettkämpfen an den Start gehen. „Die Jugendlichen möchten für die Leistungsspange antreten und beim Leistungsnachweis starten“, erklärt Dirk Preuß. Aktuell zählen die Wehren Rehfeld und Berlitt 11 Mitglieder bei der Jugendfeuerwehr.

 

Ehrungen für besondere Ehrenamtler

Ein weiterer Grund zur Freude bilden die Ehrungen und Beförderungen, die im Dezember bei den Veranstaltungen des Landrates, des Kreisfeuerwehrverbandes und der Stadt Kyritz verliehen wurden. Auch Kameraden der 1. Löschgruppe erhielten für ihr Ehrenamt eine Auszeichnung. Gustav Brodowski (Rehfeld), David Kasner (Rehfeld), Klaus Abraham (Kötzlin) und Volker Mecklenburg (Rehfeld) erhielten eine Medaille für treue Dienste. Stiven Jensen wurde zum Löschmeister befördert und Sebastian Koher darf sich jetzt Brandmeister nennen. 

 

„Ich bedanke mich bei allen Kameraden und Kameradinnen für ihren Einsatz“, so Bürgermeisterin Nora Görke bei ihrer Ansprache. Feuerwehr ist ein Ehrenamt, das viele Gefahren mit sich bringt. „Die Einsätze sind zum Teil auch lebensgefährlich“, betont die Bürgermeisterin. Die Einsätze werden anspruchsvoller und die Mitgliederzahlen sinken. Doch das sollen keine Gründe sein, das Handtuch zu werfen. Auch die gesetzlich verschriebenen 40 Stunden sind mit eigenem Willen und Leidenschaft zu stemmen. 

 

2019 beginnt positiv 

2019 wird kein Jahr um die Köpfe hängen zu lassen. Probleme sind am Ende keine Hindernisse, sondern eine Chance, Veränderungen anzustoßen. Wehrführer Frank Brüggemann und die 1.Löschgruppe schauen positiv dem bevorstehenden Jahr 2019 entgegen. „Danke für euren geleisteten Dienst und kommt immer gesund vom Einsatz zurück“, so Frank Brüggemann zu seinen Kameraden. Mit den Modernisierungsarbeiten in Rehfeld wurde erste Grundstein für ein erfolgreiches Jahr bereits gelegt.

 

Julia Redepenning

 

Foto: Vorschaubild zur Meldung: Die Kameraden der 1. Löschgruppe schauen auf das Dienstjahr 2018 zurück