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Eine Gedenktafel für mutige Kyritzer

Kyritz, den 14.02.2020

Eine Gedenktafel wird ab Mai an eine ganz besondere Kyritzer Geschichte erinnern.

 

Aufgrund intensiver Recherchearbeit zum Thema „Jüdische Mitbürger in Kyritz“ von Herbert Brandt, Angela Städeke und Helmut Wagner vom Heimatverein für Kyritz und die Ostprignitz konnte herausgefunden werden, dass der Kaufmann Paul Dräger, der Kyritzer Dr. Andreas Maertens sowie Pfarrer Friedrich Schlicht großen Mut bewiesen und couragiert handelten, indem sie unter Lebensgefahr für sich und ihre Familien den Rechtsanwalt Theodor Steigerwald und seine Frau Alice Steigerwald von 1943 bis zum 2. Mai 1945 auf dem Dachboden des Wohnhauses von Paul Dräger versteckt hielten und versorgten. Familie Steigerwald hatte so in zwei kleinen Räumen der damaligen Wilhelmstraße 59, heutige Johann-Sebastian-Bach-Straße 36, den Naziterror in Kyritz überlebt und konnte nach Kriegsende wieder ein normales Leben führen. Theodor Steigerwald wurde der erste Polizeipräsident von Kyritz und der Ostprignitz.

 

Herbert Brandt hat bereits Kontakt zu noch lebenden Familienangehörigen. Es werden jedoch noch weitere Zeitzeugen und Nachkommen gesucht. Sie können sich beim Heimatverein für Kyritz und die Ostprignitz in der Johann-Sebastian-Bach-Straße 6 melden, Telefon 033971/469333, Email heimatvereinkyritz@t-online.de.

 

Am 2. Mai soll eine Gedenktafel am Haus in der Johann-Sebastian-Bach-Straße 36  enthüllt werden. Der Heimatverein, die Stadtverwaltung und die Stadtverordneten erhoffen sich, dass möglichst viele Kyritzer an der Veranstaltung teilnehmen und sich so zur Geschichte der Stadt bekennen.

 

Es ist auch möglich, sich mit einer Spende zu beteiligen:

 

Empfänger: Hansestadt Kyritz

BIC: WELADED1OPR

IBAN: DE38 1605 0202 1522 0011 62

Verwendungszweck: Spende für Gedenktafel

 

Für das Ausstellen einer Spendenquittung wird die vollständige Adresse des Spenders benötigt.

 

Foto: Vorschaubild zur Meldung: Eine Gedenktafel für mutige Kyritzer