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Freie Impftermine im Impfzentrum Kyritz – für Über-70-Jährige und weitere Impfberechtigte wie Kontaktpersonen von Schwangeren und Pflegebedürftigen

Kyritz, den 12.04.2021

Für Samstag, 17. April, gibt es mehr als 200 zusätzliche Impftermine im Impfzentrum Kyritz für die Impfung mit Biontech.

 

Geimpft wird aktuell nach den Paragrafen 2 und 3 „Schutzimpfungen mit höchster sowie hoher Priorität“ der Coronavirus-Impfverordnung des Bundesgesundheitsministeriums. Dazu gehören u.a. die über 70-Jährigen.

 

„Noch zu wenig bekannt ist, dass altersunabhängig zahlreiche weitere Personen impfberechtigt sind“, so die Kyritzer Bürgermeisterin Nora Görke. Hierzu zählen zum Beispiel bis zu zwei enge Kontaktpersonen einer nicht in einer Einrichtung befindlichen pflegebedürftigen Person ab Pflegestufe 1 oder einer Schwangeren. Die Kontaktpersonen bestimmen die Schwangere bzw. die/der Pflegebedürftige. Auch Personen mit bestimmten Vorerkrankungen bzw. aus priorisierten Berufsgruppen sind impfberechtigt.

 

Für alle nach einer Vorerkrankung Impfberechtigten stellt der Arzt ein Attest aus. Alle anderen haben die Bescheinigung zur Impfung gegen Covid 19 auszufüllen, welche unter www.brandenburg-impft.de heruntergeladen werden kann. Die originale Impfbescheinigung oder das Attest müssen beim Impftermin vorgelegt werden.

 

Männer und Frauen, die nach § 2 und 3 der Corona-Impfverordnung berechtigt sind, können für die zusätzlichen Impftermine am 17. April, einen Termin vereinbaren unter Telefon 033971/604605, 033971/308910 oder 033971/308911. Hier stehen von Montag bis Freitag 8 bis 16 Uhr Christian Boldt, Susan Meise, Maximilian Schneidewind und Iris Wiesner als Ansprechpartner zur Verfügung. Sie sind es auch, die Termine telefonisch rückbestätigen.

 

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtverwaltung haben so bisher bereits knapp 1200 Impftermine für Impfungen im Impfzentrum, im KMG-Klinikum Kyritz, in einer Kyritzer Hausarztpraxis und für den Impfbus vereinbart. Die Stadt Kyritz koordiniert hierbei in enger Zusammenarbeit mit den anderen Kleeblatt-Kommunen die Terminvergabe für die Einwohner von Kyritz, Neustadt, Wusterhausen und Gumtow. Vergeben werden Termine für Impfstoffe, die zusätzlich zu den regulären Impfzentrum-Kontingenten für den mobilen Einsatz vorgesehen sind.

 

850 Briefe an Über-80-Jährige und knapp 1000 Briefe an Über-70-Jährige haben die Mitarbeiter der Stadtverwaltung zur Einladung an die Impfberechtigten bisher versandt. Nun werden auch alle Pflegedienste telefonisch über die Impfmöglichkeiten informiert.

 

„Dank eines engagierten Teams können wir große Anstrengungen unternehmen, das Impfen in der Kleeblattregion voranzubringen“, zeigt sich Bürgermeisterin Nora Görke dankbar. „Wir hoffen, dass sich die Situation dadurch nach und nach normalisiert und wir schnellstmöglich zu unserem normalen Leben zurückkehren können.“

 

Die Stadt Kyritz bereitet deshalb auch bereits die Impfungen der nächsten Stufe – „erhöhte Priorität“ – vor. Dann geht es um alle über 60-Jährigen, beziehungsweise Personen mit bestimmten Voraussetzungen, die in der Impfverordnung unter Paragraf 4 aufgeführt sind. Für diese Menschen gibt es zwar noch keine Impfberechtigung und keine konkreten Impftermine, es sollen aber bereits die Daten der Impfinteressierten aufgenommen werden, um bei entsprechender Gesetzeslage zügig mit dem Impfen beginnen zu können.

 

Derzeit impfberechtigte Personen nach den Paragrafen 2 und 3 der Impfverordnung:

  • über 70-Jährige
  • bis zu zwei enge Kontaktpersonen einer nicht in einer Einrichtung befindlichen pflegebedürftigen Person ab Pflegestufe 1 oder einer Schwangeren.
  • Personen, bei denen ein sehr hohes oder hohes Risiko für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf nach einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 besteht:
  1. Personen mit Trisomie 21 oder einer Conterganschädigung,
  2. Personen nach Organtransplantation,
  3. Personen mit einer Demenz oder mit einer geistigen Behinderung oder mit schwerer psychiatrischer Erkrankung, insbesondere bipolare Störung, Schizophrenie oder schwere Depression,
  4. Personen mit behandlungsbedürftigen Krebserkrankungen,
  5. Personen mit interstitieller Lungenerkrankung, COPD, Mukoviszidose oder einer anderen, ähnlich schweren chronischen Lungenerkrankung,
  6. Personen mit Muskeldystrophien oder vergleichbaren neuromuskulären Erkrankungen,
  7. Personen mit Diabetes mellitus mit Komplikationen,
  8. Personen mit Leberzirrhose oder einer anderen chronischen Lebererkrankung,
  9. Personen mit chronischer Nierenerkrankung,
  10. Personen mit Adipositas (Personen mit Body-Mass-Index über 40),
  11. Personen, bei denen nach individueller ärztlicher Beurteilung aufgrund besonderer Umstände im Einzelfall ein sehr hohes oder hohes Risiko für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf nach einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 besteht.

Wer sich nicht sicher ist, ob er impfberechtigt ist, sollte sich an seinen Hausarzt wenden, empfiehlt die Kyritzer Bürgermeisterin Nora Görke.  

 

Folgende Berufsgruppen sind zudem nach § 2 und 3 der Corona-Impfverordnung impfberechtigt:

 

  1. Personen, die im Rahmen ambulanter Pflegedienste regelmäßig ältere oder pflegebedürftige Menschen behandeln, betreuen oder pflegen, sowie Personen, die im Rahmen der ambulanten Pflege Begutachtungs- oder Prüftätigkeiten ausüben,
  2. Personen, die in Bereichen medizinischer Einrichtungen mit einem sehr hohen Expositionsrisiko in Bezug auf das Coronavirus SARS-CoV-2 tätig sind, insbesondere auf Intensivstationen, in Notaufnahmen, in Rettungsdiensten,als Leistungserbringer der spezialisierten ambulanten Palliativversorgung, in den Impfzentren im Sinne von § 6 Absatz 1 Satz 1 sowie in Bereichen, in denen für eine Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 relevante aero-solgenerierende Tätigkeiten durchgeführt werden,
  3. Personen, die in medizinischen Einrichtungen regelmäßig Personen behandeln, betreuen oder pflegen, bei denen ein sehr hohes Risiko für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf nach einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 besteht, insbesondere in der Onkologie oder Transplantationsmedizin.
  4. Personen, die in stationären oder teilstationären Einrichtungen zur Behandlung, Betreuung oder Pflege geistig oder psychisch behinderter Menschen tätig sind oder im Rahmen ambulanter Dienste regelmäßig geistig oder psychisch behinderte Menschen behandeln, betreuen oder pflegen,
  5. Personen, die in Bereichen medizinischer Einrichtungen oder im Rahmen der Ausübung eines Heilberufes mit einem hohen oder erhöhten Expositionsrisiko in Bezug auf das Coronavirus SARS-CoV-2 tätig sind, insbesondere Ärzte und sonstiges Personal mit regelmäßigem unmittelbarem Patientenkontakt, Personal der Blut- und Plasmaspendedienste und Personen, die regelmäßig zum Zwecke der Diagnostik des Coronavirus SARS-CoV-2 Körpermaterial entnehmen,
  6. Polizei- und Einsatzkräfte, die in Ausübung ihrer Tätigkeit zur Sicherstellung der öffentlichen Ordnung, insbesondere bei Demonstrationen, einem hohen Infektionsrisiko ausgesetzt sind, sowie Soldatinnen und Soldaten, die bei Einsätzen im Ausland einem hohen Infektionsrisiko ausgesetzt sind,
  7. Personen, die in Auslandsvertretungen der Bundesrepublik Deutschland oder für das Deutsche Archäologische Institut an Dienstorten mit unzureichender gesundheitlicher Versorgung tätig und infolgedessen einem hohen Infektionsrisiko ausgesetzt sind,
  8. Personen, die im Ausland für deutsche politische Stiftungen oder Organisationen und Einrichtungen mit Sitz in der Bundesrepublik Deutschland in den Bereichen Krisenprävention, Stabilisierung, Konfliktnachsorge, Entwicklungszusammenarbeit oder auswärtige Kultur- und Bildungspolitik oder als deutsche Staatsangehörige in internationalen Organisationen an Orten mit unzureichender gesundheitlicher Versorgung tätig und infolgedessen einem hohen Infektionsrisiko ausgesetzt sind,
  9. Personen, die in Kinderbetreuungseinrichtungen, in der Kindertagespflege, in Grundschulen, Sonderschulen oder Förderschulen tätig sind,
  10. Personen, die im öffentlichen Gesundheitsdienst oder in besonders relevanter Position zur Aufrechterhaltung der Krankenhausinfrastruktur tätig sind,
  11. Personen, die in Einrichtungen wie Flüchtlingsheimen oder Obdachlosenheimen sowie Einrichtungen der Wohnungslosenhilfe oder in Frauenhäusern untergebracht oder tätig sind,
  12. Personen, die im Rahmen der nach Landesrecht anerkannten Angebote zur Unterstützung im Alltag regelmäßig bei älteren oder pflegebedürftigen Menschen tätig sind.
 

Bild zur Meldung: Das Team des Impf-Telefons der Kyritzer Stadtverwaltung