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Pläne in der Offenlage 6. Änderung und Ergänzung Wohngebiet Alt und Jung

Öf­fent­li­che Be­kannt­ma­chung

Ent­wurf der 6. Änderung und Ergänzung

des Bebauungsplans Nr. 001 Wohngebiet „Alt und Jung“

Öf­fent­lich­keits­be­tei­li­gung ge­mäß § 3 Abs. 2 Bau­ge­setz­buch (BauGB)

 

Die Stadt­ver­ord­ne­ten­ver­samm­lung hat in ih­rer öffentlichen Sit­zung am 28.11.2018 den Ent­wurfs- und Aus­legungs­be­schluss zur 6. Änderung und Ergänzung des Be­bau­ungs­plans Nr. 001 Wohngebiet „Alt und Jung“, bestehend aus der Planzeichnung (Teil A) und den textlichen Festsetzungen (Teil B), der Begründung nebst Anlagen (Teil C) gebilligt und die formelle Beteiligung der Öffentlichkeit gem. § 3 Abs. 2 BauGB sowie der Behörden und sonstigen Träger öffentlicher Belange gem. § 4 Abs. 2 BauGB beschlossen.

Der Ent­wurf wird mit der Be­grün­dung ein­schließ­lich dem „Artenschutzfachbeitrag“ und der „Prüfung der Belange von Natur und Landschaft“ und den nach Ein­schät­zung der Stadt Ky­ritz we­sent­li­chen, be­reits vor­lie­gen­den um­welt­be­zo­ge­nen In­for­ma­ti­o­nen ge­mäß § 3 Abs. 2 Bau­ge­setz­buch (BauGB) öf­fent­lich aus­ge­legt.

Der Geltungsbereich der 6. Änderung und Ergänzung mit einer Größe von ca. 3 ha ist in der nachfolgenden Abbildung ersichtlich.

Abb.: Geltungsbereich, ohne Maßstab

Abb.: Geltungsbereich, ohne Maßstab

 

Abb.: Lage des Plangebietes, ohne Maßstab

Abb.: Lage des Plangebietes, ohne Maßstab

 

Das Verfahren wird nach § 13b BauGB durchgeführt. Gemäß § 13a Abs. 2 Nr. 1 i.V. mit § 13 Abs. 3 BauGB wird von einer Umweltprüfung nach § 2 Abs. 4 BauGB abgesehen.

Ziel der Änderung und Ergänzung ist die Schaffung der planungsrechtlichen Voraussetzungen für die Bebauung mit Einfamilienhäusern.

Der Entwurf der 6. Änderung und Ergänzung des Bebauungsplans Nr. 001 Wohngebiet „Alt und Jung“ bestehend aus der Planzeichnung mit den textlichen Festsetzungen, der Begründung mit Erläuterungen liegt gem. § 3 Abs. 2 BauGB im Zeitraum

 

vom Montag, den 07.01.2019 bis zum Freitag, den 08.02.2019

 

im Rathaus der Stadt Kyritz, Marktplatz 1, 16866 Kyritz, im Sekretariat des Amtes für Stadtentwicklung und Bauen, Zimmer 306, in der Zeit von:

 

Montags                von 8:00 Uhr bis 12:00 Uhr und 13:00 Uhr bis 15:00 Uhr

Dienstags              von 8:00 Uhr bis 12:00 Uhr und 13:00 Uhr bis 18:00 Uhr

Mittwochs              von 8:00 Uhr bis 12:00 Uhr und 13:00 Uhr bis 15:00 Uhr

Donnerstags           von 8:00 Uhr bis 12:00 Uhr und 13:00 Uhr bis 16:00 Uhr

Freitags                 von 8:00 Uhr bis 12:00 Uhr

 

zu jedermanns Einsicht öffentlich aus. Einsichtnahmen sind nach vorangegangener Terminabsprache auch außerhalb dieser Zeiten möglich.

Der Inhalt dieser öffentlichen Bekanntmachung sowie die o.g. Beteiligungsunterlagen sind ergänzend für die Dauer der öffentlichen Auslegung auch auf der

Internetseite der Stadt Kyritz unter https://www.kyritz.de/seite/820/stadtplanung.html

(Pläne in der Offenlage) sowie im Landesportal http://bauleitplanung.brandenburg.de

eingestellt.

Maßgeblich ist dabei das ausgelegte Planexemplar.

Während der Auslegungsfrist können von jedermann Anregungen, Hinweise und Stellungnahmen schriftlich oder während der Dienststunden zur Niederschrift abgegeben werden.

Nicht frist­ge­recht ab­ge­ge­be­ne Stel­lung­nah­men kön­nen bei der Be­schluss­fas­sung über den Be­bau­ungs­plan un­be­rück­sich­tigt blei­ben, so­fern die Stadt de­ren In­halt nicht kann­te und nicht hät­te ken­nen müs­sen und de­ren In­halt für die Recht­mä­ßig­keit des Be­bau­ungs­pla­nes nicht von Be­deu­tung ist.

 

Mit dem Entwurf des Bebauungsplanes mit Stand: 10/2018 liegen folgende Arten umweltbezogener Informationen vor und mit ihm aus:

•    Artenschutzrechtlicher Fachbeitrag (AFB) des Ingenieurbüros Ellmann/Schulze GbR, Sieversdorf

•    Prüfung der Belange von Natur und Landschaft des Ingenieurbüros Ellmann/Schulze GbR, Sieversdorf

mit Aussagen zu

Schutzgut

Auswirkungen des Vorhabens

Schutzgüter Mensch/Landschaftsbild

  • Eine Wohnnutzung ist im Umfeld bereits vorhanden. Die durch den B-Plan erweiterte Fläche ist als aufgelassene, ruderale Grünfläche zu kartieren.
  • Die verschiedenen Festsetzungen des B-Planes regeln u.a. eindeutig die Nutzungsbereiche der geplanten Wohnbebauung
  • keine Beeinträchtigungen des Landschaftsbildes
  • Pflanzungen siehe Boden und Biotope
  • keine Beeinträchtigungen durch Immissionen

Schutzgut Pflanzen/Biotope

  • Es sind keine geschützten Pflanzenarten betroffen.
  • Gehölzfällungen erfolgen in geringem Umfang an der Zufahrt zum Gebiet, diese sind gemäß HVE Brandenburg zu kompensieren. Es sind 54 Bäume als Ersatzpflanzung im Baugebiet erforderlich, um den Baumverlust von 16 kompensationspflichtigen Bäumen zu kompensieren.
  • Pflanzung von 26 Alleebäumen oder Solitären außerhalb des B-Plangebietes
  • Eine Beseitigung von geschützten Biotoptypen erfolgt nicht.
  • Ansonsten keine erheblichen Eingriffe in die Biotop- und Nutzungsstruktur des Plangebietes

Schutzgut Tiere

Auf der Basis mehrerer Begehungen des Geländes wurde

ein Artenschutzrechtlicher Fachbeitrag erarbeitet.

Folgende Schlussfolgerungen sind daraus zu ziehen:

Brutvögel

  • meist kommunes Arteninventar im Bereich der der randlichen Bebauung und in den Gärten
  • Bei den Baumfällungen ist der Schutz der jeweiligen (auch potentiellen) Fortpflanzungsstätte nach § 44 (1) BNatSchG wichtig. Demzufolge dürfen diese Bäume nur außerhalb der Brutzeit gefällt werden.
  • Unter diesen Voraussetzungen wird davon ausgegangen, dass durch die vorliegende Planung kein Verbotstatbestand nach § 44 des BNatSchG ausgelöst wird.

Fledermäuse

  • Durch die umgebenden Siedlungsflächen und z.T. bestehenden Habitatpräferenzen für Gebäudeflächen, können Fledermausarten auch im Randbereich der B-Planflächen eine Fortpflanzungs- und Lebensstätte besitzen.
  • Artenschutzrechtliche Verbotstatbestände nach § 44 Abs. 1 BNatSchG sind damit nicht verbunden.

Schutzgut Boden

  • Bodenversiegelungen sind im vorliegenden Falle nicht zu kompensieren (§ 13 b BauGB), zur Sicherung der Bodenfunktionen erfolgen Pflanzungen einer freiwachsenden Hecke mit Arten der PNV entlang von Grundstücksgrenzen
  • keine Böden mit besonderem Schutzstatus betroffen
  • keine Kontamination, Altlasten o.ä. bekannt

Schutzgut Wasser

  • keine Beeinträchtigung von Oberflächengewässern
  • Die geplante Überbauung der Flächen des B-Plans hat keinen Einfluss auf das vorhandene Wasserregime. Das auf die versiegelten Flächen auftretende Niederschlagswasser wird gesammelt und angrenzend versickert
  • keine erheblichen Auswirkungen

Schutzgut Klima/ Luft

  • keine erheblichen Auswirkungen

Schutzgut Kultur- und Sachgüter

  • nicht von der Planung betroffen

•    Stellungnahme der Unteren Naturschutzbehörde beim Landkreis Ostprignitz-Ruppin zu folgenden Sachbereichen:

    • Umweltprüfung und Eingriffsregelung (siehe oben)
    • naturschutzrechtliche Eingriffsregelung (siehe § 13b BauGB)
    • Fertigung einer Baumliste, Baumfällung, Kompensation nach Baumschutzverordnung OPR
    • Besonderer Artenschutz (siehe oben)

Kyritz, 05.12.2018

 

gez.

Nora Görke

Bürgermeisterin der Stadt Kyritz

 

 

Download Anlage 1 - Auswertung frühzeitige Beteiligung                 
Download Anlage 2 - städtebauliches Konzept
Download Anlage 3 - Planzeichnung mit textlichen Festsetzungen
Download Anlage 4 - Begründung
Download Anlage 5 - artenschutzrechtlicher Fachbetrag
Download Anlage 6 - Belange Natur Landschaft