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Stadtmauer

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Kyritz wurde nach der Stadtgründung zunächst durch Palisaden geschützt. Die Stadtmauer wurde im 13. und 14. Jahrhundert aus Feld- und Backsteinen errichtet. Vollständig geschlossen war sie nie: Zwischen Bahnhofstraße und Holzhausener Straße schützte ein Sumpfgebiet die Stadt.

 

Die gesamte Wehranlage bestand aus einer Doppelwallanlage und aus der Mauer mit drei Stadttoren. Ihre Namen erhielten diese von dem Ort, der dem entsprechenden Tor am nächsten lag: Holzhausener, Wusterhausener und Rüdower Tor.

 

Alle 65 Meter stand früher ein Weichhaus, plattdeutsch Wikhus genannt (Wik bedeutet Kampf). Aus diesen Kampfhäusern wurde den Belagerern der größte Widerstand entgegensetzt. Heute ist von den alten Wikhäusern nur noch eins erhalten. Es entsteht in der Nähe des ehemaligen Holzhausener Tores und wurde restauriert.

Das auf der Ostseite vorhandene Nottor wurde 1824 durch die Mauer gebrochen. Im östlichen Teil der Stadtmauer befindet sich zudem ein Kreuz aus Feldsteinen, das möglicherweise als Denk- und Mahnmal für die Erschlagung des Ritters Bassewitz errichtet wurde.

 

Nachdem die Stadtbefestigungen im 18. Jahrhundert durch die Entwicklung der Militärtechnik überholt waren, begann man auch in Kyritz die davor liegenden Wälle einzuebnen und die Stadttore sowie Teile der Mauer abzureißen.

 

Der erhaltene östlichen Abschnitt der Stadtmauer oberhalb des Parkplatz Wässering wurde von 2003 bis 2006 saniert. Das 200 Meter lange Teilstück zwischen Holzhausener Straße und Graf-von-der-Schulenburg-Straße wurde dann in den Jahren 2008 und 2009 restauriert.

 

Stadtmauer