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Johann-Sebastian-Bach-Straße

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Trotz vieler verheerender Stadtbrände sind in der Kyritzer Altstadt zahlreiche Fachwerkhäuser erhalten. Fielen in den 1970er Jahren noch einige historische Giebelhäuser dem Bau einer Kaufhalle zum Opfer, wurden nach 1990 auf Initiative privater Besitzer nicht wenige baugeschichtlich wertvolle Gebäude saniert. Einige sollen hier beispielhaft genannt werden.

Das sogenannte Eichhorstsche Haus in der Johann-Sebastian-Bach-Straße 44 / Ecke Bahnhofstraße ist nach umfangreicher Restaurierung durch den Eigentümer Thomas Hausbalk in den Jahren 2001 bis 2003 ein Schmuckstück geworden. Im Jahre 1663 erbaut, gehört das Gebäude heute als Giebelhaus zu den ältesten Fachwerkhäusern der Altstadt und kann zu den bedeutendsten Bürgerhäusern des Landes Brandenburg gezählt werden. Von der Arbeitsgemeinschaft Städte mit historischen Stadtkernen des Landes Brandenburg wurde das Haus im Jahr 2003 als „Denkmal des Monats September“  ausgezeichnet.

Thomas Hausbalk ließ von 2009 bis 2011 auch das benachbarte Fachwerkhaus in der Bach-Straße 42 sanieren, das ebenfalls aus dem 17. Jahrhundert stammt.

Beim 1682 durch die Familie Schönermark errichteten Fachwerkhaus in der Johann-Sebastian-Bach-Straße 36 stammen wesentliche Teile des Kellers aus dem 14. Jahrhundert. Im Jahr 1993 erwarb Michael Marschner das Grundstück und ließ das Gebäude 1996/97 sanieren.