Besucher:   408145
Ein Klick auf Symbol verrät Information
 
Facebook   YouTube   Instagram   Pinterest

 

 

Befragung der Stadt Kyritz

 

Bürgerhaushalt

 

Asyl & Hilfe & Migration

 

Kyritz App

 

Maerker Kyritz

 

Pflege vor Ort

 

Logo

 

Kyritz-West

 

Informationen - Corona

 

Kyritz handelt

 

Landeplatz Nordwestbrandenburg

 

Katastrophenschutz

 

LOGO Klosterviertel

 

Webcam

 

Kyritz 2025

 

Imagefilm

 

Netzwerk Gesunde Kinder

 

Sponsoren

 

Defibrillator Sponsoren

 

DIE HANSE

 

Historische Stadtkerne

 

Familienwegweiser

 

Kleeblattregion

Brandenburg vernetzt
 
Link verschicken   Druckansicht öffnen
 

Mord und Totschlag

Vorschaubild

Für das mittelalterliche Kyritz spielte nicht nur die Tuchmacherei und der Tuchhandel bzw. „Gewandschnitt“ eine bedeutende Rolle. Dem Tuchmachergewerk konnte der erste Platz zwar nicht streitig gemacht werden, viele Kyritzer verdienten ihren Lebensunterhalt aber durch das Bierbrauen. Das Kyritzer Bier war wegen seiner Stärke zu einem Markenzeichen der Stadt geworden. Unter dem Namen „Mord und Totschlag“ wurde es zu einem Begriff in der Prignitz, in der gesamten Mark. Es fand am Hofe des Kurfürsten einen beachtlichen Absatz. Es wird berichtet, dass zwischen 1670 und 1700 oft in einem Jahr fünf- bis sechstausend Tonnen (Fässer) Bier ausgeführt wurden, und dadurch war dieses Produkt u.a. auch in Lübeck und Hamburg bekannt geworden. Zu jener Zeit waren die Lübecker der Prignitzstadt besonders gut gesonnen, da sie den Kyritzern den zollfreien Handel erlaubten. Das Brauen gestatteten die Ratsherren in Kyritz fast allen Bürgern. So gab es etwa 300 Brauhäuser. Um die Mitte des 18. Jahrhunderts zählte man noch 36 Brauereinen, von denen nur 18 Bier zum Verkauf bereiteten.