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Stadtsanierung

Broschüre Sanierung Altstadt Kyritz 1991-2005

 

Gestaltungssatzung der Stadt Kyritz vom 06.08.1993

 

Sanierungssatzung Altstadt

 

Entstehung des Brunnens auf dem Kyritzer Marktplatz

 

Broschüre "Historischer Stadtrundgang"

 

Formular sanierungsrechtliche Genehmigung und denkmalrechtliche Erlaubnis

 

 

Nie war Wohneigentumsbildung günstiger - Wohneigentumsförderung in Kyritz

 

Neuorientierung der Wohneigentumsförderung

 

Im Zuge der Föderalismusreform in Deutschland wurde die Wohnraumförderung in die alleinige Zuständigkeit der Bundesländer gelegt. D. h. die Länder können die Wohnraumförderung entsprechend ihren landespolitischen Schwerpunktsetzungen gestalten und neu ausrichten. Dazu erhalten die Länder eine finanzielle Ausstattung, die für das Land Brandenburg im Zeitraum bis 2013 etwas mehr als 180,0 Mio. € für die unterschiedlichen Wohnraumförderprogramme beträgt.

Mit der Möglichkeit der rechtlichen Neugestaltung seiner Wohnraumförderpolitik hat das Land Brandenburg als erstes die Wohneigentumsförderung - also die Förderung von selbst genutztem Wohneigentum - neu geregelt und im Amtsblatt für Brandenburg Nr. 7 vom 21. Februar 2007 die neue „Richtlinie zur Förderung von selbst genutztem Wohneigentum in Innenstädten" (WohneigentumsInnenstadtR) veröffentlicht.

Mit der neuen Richtlinie haben sich die Förderbedingungen für die Wohneigentumsbildung allgemein verbessert und inhaltlich andere Schwerpunktsetzungen erfahren. Als wesentliche Änderungen sind zu nennen:

  • die Umstellung von einer Darlehensförderung auf eine Zuschussförderung
  • die Ausweitung des förderfähigen Personenkreises durch Anhebung der Einkommensbemessungsgrenzen und auch die Förderung von Haushalten mit einer Person
  • die flexiblere Kumulierung der Wohnungsbauförderung mit Städtebaufördermitteln
  • die Begrenzung der Förderkulisse auf die Innenstädte, vor allem die Sanierungsgebiete
  • die Förderfähigkeit einer zweiten, der Hauptwohnung untergeordneten Wohnung
  • die Förderung der Herstellung von Barrierefreiheit von Wohneigentum.


Ziel der neu ausgerichteten Wohneigentumsförderung des Landes ist es vor allem, die Menschen an die Innenstädte zu binden, um damit die Aufrechterhaltung von Infrastruktur- und Versorgungseinrichtungen zu sichern sowie mit der Identifikation des Bürgers mit seiner Stadt das bürgerschaftliche Engagement zu stärken.

Die einzelnen wesentlichen Fördertatbestände, Förderbedingungen und Förderhöhen der neuen Richtlinie sollen nachfolgend genannt werden.


1. Was wird gefördert?
Im Sanierungsgebiet „Altstadt" in Kyritz werden gefördert:

  • der Erwerb einer leer stehenden oder durch den Erwerber bewohnten Wohnung aus dem Bestand, sofern damit Instandsetzungs- und Modernisierungsmaßnahmen von mindestens 500,00 €/m² Wohnfläche verbunden sind,
  • Um- und Ausbau sowie Erweiterung bestehender Gebäude,
  • Neubau oder Ersterwerb von Eigenheimen und Eigentumswohnungen,
  • Schaffung einer zweiten, der Hauptwohnung untergeordneten Wohnung für die Nutzung durch Haushaltsangehörige,
  • Anpassung von selbst genutztem Wohneigentum an die Anforderungen für barrierefreie Wohnungen
    Für Investoren besteht die Möglichkeit einer Anschubfinanzierung, wenn sie innerörtliche Bestandsgebäude sanieren bzw. Neubauten errichten, die zur Veräußerung als selbst genutztes Wohneigentum dienen. Diese Anschubfinanzierung erfolgt wie in früheren Förderungen als Darlehen.


2. Was sind die Förderbedingungen
Zuwendungsvoraussetzung für alle Maßnahmen sind die Übereinstimmung mit den Sanierungszielen und das damit verbundene zustimmende Votum der Stadtverwaltung.
Die zukünftigen Besitzer selbst genutzten Wohneigentums müssen allgemein ein Eigenkapital von mindestens 15 % nachweisen, für Um- und Ausbau sowie bauliche Anpassung sind nur 10 % Eigenkapital erforderlich. Außerdem darf die Summe der positiven Einkünfte der letzten beiden Kalenderjahre vor Antragstellung folgende Grenzen nicht überschreiten:

  • 70.000,00 € für den Bauherren
  • 50.000,00 € für den Partner
  • 30.000,00 € für jede weitere zum Haushalt gehörende Person.


Für Haushalte mit deutlich geringeren Einkünften können zu den nachfolgend aufgeführten Zuwendungen Zuschläge gewährt werden.

3. Wie wird gefördert?
Außer der genannten Anschubfinanzierung für Investoren sind alle anderen Zuwendungen Zuschüsse. Mit Ausnahme des barrierefreien Umbaus der selbst genutzten Wohnung, wo eine Anteilsfinanzierung erfolgt, sind alle sonstigen Förderungen eine Festbetragsfinanzierung.

  • Für Maßnahmen der unter Punkt 1 genannten ersten drei Anstriche gibt es
    einen Zuschuss von 12.000,00 €.
  • Für Maßnahmen des ersten Spiegelanstrichs wird ein so genannter Bestandsbonus von nochmals 12.000,00 € gewährt.
  • Für Maßnahmen des vierten Anstrichs kann eine Bezuschussung von bis zu 10.000,00 € erfolgen.
  • Für Maßnahmen des fünften Anstrichs kann eine Förderung von bis zu 18.000,00 € vorgesehen werden.
  • Zusätzlich wird für jedes im Haushalt lebende Kind ein Zuschuss von 5.000,00 € gezahlt
  • und ebenso für jeden schwer behinderten Familienangehörigen gibt es einen Zuschuss von 5.000,00 €.


4. Wer fördert das selbst genutzte Wohneigentum?
Bewilligungsstelle für die Mittel der Wohneigentumsförderung ist die Investitionsbank des Landes Brandenburg (ILB), Tel. 0331-6600. Ansprechpartner für Informationen und für eine mögliche Förderung im Rahmen der Städtebauförderung ist die Stadt Kyritz, Amt für Stadtentwicklung und Bauwesen, Frau Olbrecht, Tel. -85268 oder der Sanierungsträger ews, Herr Lehmann, Tel. 030-2938110.

 

Luftaufnahme mit Darstellung der Grenzen des Sanierungsgebietes Altstadt