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Bassewitzbrunnen

Vorschaubild

Bereits 1996 befasste sich ein städtebaulicher Wettbewerb mit dem denkmalgeschützten Ensemble des Marktplatzes, der Hamburger Straße und des Kirchplatzes. Den Mittelpunkt der Altastadt sollte der Marktplatz als räumliche Stadtmitte für Märkte, Stadtfeste und sonstige Veranstaltungen bilden. Aufgrund finanzieller Probleme musste die Realisierung verschoben werden. Erst in den Jahren 2007 wurde dann auch die künstlerische Gestaltung auf dem Marktplatz verwirklicht.

 

Nach dem Entwurf des Künstlers Jan Witte-Kropius wurde der aus Bronzefiguren gestaltete Bassewitzbrunnen zur 770-Jahrfeier unter großer Anteilnahme der Bevölkerung eingeweiht. Die Darstellung der tapferen Kyritzer Frauen, die dem Raubritter Bassewitz heißen Brei über den Kopf gegossen, ist eine gelungene Verwirklichung der Idee des Künstlers und die Bassewitz-Sage. Der neue Brunnen auf dem Marktplatz ist längst Anlaufpunkt für Touristen und Treffpunkt für Kyritzerinnen und Kyritzer geworden.

 

Der Bassewitzbrunnen wurde im Oktober 2007 als „Denkmal des Monats“ der AG Historische Stadtkerne des Landes Brandenburg ausgezeichnet.

 

“Sprüche auf den Stehlen des Bassewitzbrunnens”:

 

1 Tuchmacher und 1 Schneider

Die Kyritzer der frühen Tage

schufen Wohlstand durch ihre Ware,

Tuchmacher und Schneider waren die erste Zunft,

sie saßen im Rat und schlossen mit der Hanse den Bund.

Bierfässer, Mann und Frau

Das Kyritzer Starkbier “Mord und Totschlag” genannt,

war am Fürstenhof und in Hansestädten bekannt.

Sein Name hier zugleich Omen sei,

manch Trinkgelage endete als Rauferei.

Stadt mit Postkutsche und Pferde

“Kyritz an der Knatter” - welch ein Posse-

liegt an der Jäglitz und nahe der Dosse.

Doch die Reisenden tat immer verdattern,

das unaufhörliche Mühlen-Knattern.

2 Pater

Das Kloster zu Kyritz war weit bekannt

als Hort des Disputs und der Lehre.

Pater Mathias (Mathias Döring +1469 in Kyritz)

Proviincialdirektor des Ordens im Sachsenland,

gereichte der Stadt sehr zur Ehre.

2 Franziskaner beten beim Kranken

Die Franziskaner einst gründeten hier

ein Kloster im Kyritzer Revier.

Der Schwachen, Kranken, Siechen und Amen,

taten sie sich mit Gott erbarmen.

 

Lehrer mit Schülern

Carl Diercke (*1842 in Kyritz +1913 in Berlin)

ist ein Sohn dieser Stadt, einer der weit bekannten.

War Lehrer, Schulreformer, Geograph,

ernannt zum geheimen Regierungsrat,

Urheber von Schulkarten und der Diercke Atlanten.