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Entwicklung des Franziskanerklosters Kyritz zum Kulturstandort

Kyritz, den 08.10.2014

Vom Franziskanerkloster zum Kulturstandort Kyritz

 

Mit keinem anderen Vorhaben im Stadtkern befasst sich die Stadt länger als mit der Ent­wicklung des Klosterstandortes. Nach ersten Planungsansätzen in den 1990er Jahren wird die konzeptionelle Entwick­lung des Standortes seit genau 10 Jahren durch das Architekturbüro Kühn-von Kaehne und Lange kontinuierlich betrieben.

Nach einer Reihe von Voruntersuchungen wie den

  • bauhistorischen Analysen am Gebäude und den baulichen Anlagen,
  • restauratorischen Untersuchungen im Klausurflügel,
  • archäologischen Voruntersuchungen zur möglichen Befundlage

sowie mehreren Abstimmungen zur konzeptionellen Entwicklung mit

  • dem Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft (MIL), früher (MIR)
  • dem Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur (MWFK)
  • dem Landesamt für Bauen und Verkehr (LBV)
  • den Behörden der Bau- und Bodendenkmalpflege
  • der Universität Potsdam, Historisches Institut, Professur für mittelalterliche Geschichte,

wird seit 2009 das Konzept zur Bebauung des heutigen Klostergartens verfolgt.

 

Dem Konzept liegen folgende Entscheidungen zugrunde:

  • Aus denkmalpflegerischen Gründen sind die Eingriffe in den vorhandenen geringen histo­rischen Baubestand der Klosteranlage zu minimieren, was nur durch die Auslage­rung von Treppenhaus, Fahrstuhl) und Sanitäranlagen erfol­gen kann.
  • Die Denkmalpflege votiert nach ausführlicher Prüfung und Abwägung zwischen Erhalt des jetzigen Klostergartens und einer Wiederbebauung des Standortes für eine neue Bebauung des Areals.
  • Die gartendenkmalpflegerische Forderung nach Erhalt der sehr alten Buchsbäume wird in der Bebauungskonzeption berücksichtigt.
  • Die Neubebauung soll archäologische Eingriffe minimieren und möglichst nicht auf Fun­damenten der früheren Klosterbebauung erfolgen.
  • Ziele der Entwicklung des Klosterviertels sind:

Im Mittelzentrum Kyritz soll ein Kulturstandort und touristischen Anziehungspunkt entwickelt werden, in dem sich die kultu­rellen und touristischen Aktivitäten konzentrieren und bündeln. Wichtig ist dabei, dass die Kyritzer das Klosterviertel als ihren Kulturstandort annehmen und ihre Besucher zukünftig stolz in ihr Museum und in ihre Ausstellung führen.

  • Dieser soll wesentlich zur Steigerung der kulturhistorischen Attraktivität der Stadt und vor allem zur weiteren Stärkung der Altstadt beitragen.
  • Ein Anker im Klosterviertel soll das Museum im ehemaligen Klausurflügel sein, das nicht die Ordensgeschichte zum Inhalt hat, sondern in Abstimmung mit dem Museums­verband einer stadtgeschichtlichen Ausrichtung folgen und durch Museumspädagogik zu einem Erlebnis für die Besucher werden soll.
  • Stadtgeschichtliche Ausstellungsgegenstände dazu sind u.a. aus den Archiven des Landkreises und der Landeshauptstadt zurückzuführen und.
  • Mit der Verbesserung der bühnentechnischen, räumlichen und sanitärtechnischen Be­din­gungen sowie der Requisitenlagerung ist eine weitere Stärkung des Spielortes der Kyritzer Knattermimen verbunden.
  • Dazu sind bisher realisiert bzw. geplant:

Sanierung Johann-Sebastian-Bach-Straße 4 in den Jahren 2001/02 für         400.000,00 €
EG: Nutzung durch Kyritzer Knattermimen
OG: Wohnnutzung.

Sanierung Johann-Sebastian-Bach-Straße 6 in den Jahren 2014/15 für         491.000,00 €
EG: Requisitenlager Kyritzer Knattermimen
OG: Umkleideräume, Sanitäranlagen Kyritzer Knattermimen

  • Als weitere Nutzungen sind vorgesehen:

Tourismusinformation

Heimatverein

Regieraum Kyritzer Knattermimen

Stadtarchiv (u.a. das im Landkreis untergebrachte historische Archivgut von Kyritz)

Ausstellungs- und Veranstaltungsraum.

 

Hinsichtlich einer finanzierbaren Bewirtschaftung werden durch Mehrfachnutzungen, wie die Zusammenlegung von Tourismusinformation und Museumsservice, personelle Synergieeffekte erzielt.

  • Die Konzeption verfolgt einen ganzheitlichen Ansatz, in dem der Klausurflügel der ehema­li­gen Klosteranlagen nur einen Teilbereich darstellt. In das Konzept soll neben den Gebäuden Johann-Sebastian-Bach-Straße 4 und 6 auch die Hausnummer 8 sowie – wenn die Vo­raussetzungen gegeben sind – auch die ehemalige Brennerei einbezogen werden.
  • Im weiteren Verlauf sind die Grundrisse mit den entsprechenden Nutzungen zu konkretisieren sowie ein Finanzierungs- und Bewirtschaftungskonzept zu erstellen, wobei die Finanzierung über verschiedene Förderprogramme durch das MIL weitgehend gesichert wird. Diese Arbeiten werden die Grundlage für eine Entscheidung der Stadtverordnetenversammlung bilden.

 

  • Öffentlichkeitsarbeit
  • Seitdem die Wiederbebauungskonzeption für das Klosterviertel als erster Entwurf erar­bei­tet wurde, ist diese mehrfach – in ca. 20 Veranstaltungen - öffentlich diskutiert und auch in der Presse veröf­fentlicht worden.
  • Dabei sind seit dem Jahr 2010 mit Mitgliedern der Kyritzer Knattermimen und insbesondere Herrn Eckhard Kutzer die Planungen mehrfach beraten sowie Hinweise berücksichtigt worden.
  • Bis zum aktuellen Termin am 10.09.2014, hierzu wurden alle zukünftigen Nutzer des Klosterviertels eingeladen, hat es von allen bis dahin Beteiligten keine Andeutungen ge­ge­ben, dass eine Wiederbebauung des jetzigen Klostergartens ausgeschlossen wird.
 

Foto: Vorschaubild zur Meldung: Entwicklung des Franziskanerklosters Kyritz zum Kulturstandort